Wie entstehen Hautrisse? Trockener Haut gilt als die Hauptursache für Rissbildungen

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Schmerzhafte Hautrisse sind das Ergebnis einer Abwehrreaktion auf einen zerstörten Säureschutzmantel. Wenn die Haut durch verschiedene Einflüsse langfristig an Feuchtigkeit und Fett verliert, trocknet sie aus. Die Hautspannung erhöht sich durch Dehnung, weil die Elastizität fehlt; die Hornhaut verdickt sich, bis die Hautoberfläche aufbricht und reißt. Dabei entstehen schmerzhafte Risse unterschiedlicher Tiefe, die durchaus auch bluten können. Die aufgebrochene Haut ist dann ein idealer Nährboden für Bakterien und Pilze, wodurch die Infektionsgefahr und Entzündungsneigung steigen.

Je tiefer die Risse gehen, umso schwieriger verheilen sie. Das Problem dieser rissigen Wunden, die man auch als Rhagaden bezeichnet, ist, dass sie gern immer wieder aufbrechen. Die Rissbildung schreitet oft schneller fort als die Wundheilung möglich ist.

Diese Rhagaden entstehen vielfach an den Händen und Füßen sowie häufig auch an den Lippen und Mundwinkeln. Wenn Schleimhäute – zum Beispiel am After – einreißen, spricht man von Fissuren.

Der Begriff Schrunde bezieht sich vor allem auf die Hautrisse an Fußsohlen im Fersenbereich und beschreibt spaltförmige Einrisse, die ohne Narbenbildung abheilen können. Das angrenzende Gewebe zeichnet sich oft durch Trockenheit und Verhornungen aus.

Trockene Haut ist die Hauptursache für Hautrisse

Trockene Haut, der Fett und Feuchtigkeit fehlt, ist die Hauptursache für Hautrisse.

Wenn der Feuchtigkeitsgehalt der Haut unter 10 Prozent beträgt und der natürliche Hauttalg fehlt, beginnt die Oberhaut aufzubrechen. Daher sind Menschen mit trockener Haut häufiger betroffen.

Autoimmunerkrankungen der Haut wie Schuppenflechte und Neurodermitis kommen selbstverständlich auch als Ursache in Frage.

Welche Umstände begünstigen Hauteinrisse?

Klimatische Einflüsse sind hier nicht unerheblich. Im Winter steigt die Hautrissgefahr durch die Kälte insbesondere an den Händen. Auch trockene Raumluft lässt die Haut leiden. Im Sommer leiden eher die Füße unter Trockenheit. Eine nachlässige Fußpflege, die zu Hornhautverdickungen führt, fördert zusätzlich die Entwicklung von Schrunden im Bereich der Sohle und Ferse.

Grundsätzlich strapaziert der häufige Kontakt mit Wasser und Reinigungsmitteln die Haut. Durch die Zerstörung der natürlichen Feuchthaltefaktoren ist die Haut weniger elastisch und schneller irritiert.

Auch der Flüssigkeitshaushalt und die Ernährung spielen eine Rolle. So kann sich eine Mangelversorgung an vor allem Vitamin C, Vitamin A, Vitamin B2, Pantothensäure (Panthenol) und Zink in der Hautbeschaffenheit zeigen.

Feuchtes Schuhklima begünstigt Rissbildung

Beim Kauf von Schuhen ist es ratsam, auf atmungsaktive Modelle zu achten. Geeignete Obermaterialien sind Leder oder moderne, luftdurchlässige Kunstfasern.

Beim langen Tragen von zum Beispiel Gummistiefeln kann die Haut aufgrund der fehlenden Luftzirkulation feucht werden und aufweichen. Das feuchte Schuhklima begünstigt dann die Bildung von Hautrissen aber auch Fußpilz.

Wer leidet besonders unter Hautrissen?

  • Mit fortschreitendem Alter verliert die Haut Feuchtigkeit und produziert weniger Fette. Deshalb weisen Senioren eher Hautrisse auf als Kinder.
  • Menschen, die körperliche Arbeit verrichten und möglicherweise sich dabei viel im Freien aufhalten, beanspruchen ihre Hände meist stärker und haben ein größeres Verletzungsrisiko.
  • Berufe, die häufige Händedesinfektion oder übermäßigen Kontakt mit Wasser, Reinigungsmitteln oder Farben erfordern, neigen zu trockenen, spröden Händen.

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