Wie stelle ich eine Blasenentzündung fest? Typische körperliche Symptome und Veränderungen im Urin

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Eine Blasenentzündung ist eine unangenehme Angelegenheit. Eine veränderte Zusammensetzung des Urins sowie Harndrang und schmerzhaftes Wasserlassen sind charakteristisch für eine Bakterieninfektion.

Ein häufiger Harndrang und Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen sind typische Anzeichen einer Blasenentzündung. Ein Urintest kann Auskunft über Nieren- und Blasenfunktion geben.

Ein häufiger Harndrang und Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen sind typische Anzeichen einer Blasenentzündung. Ein Urintest kann Auskunft über Nieren- und Blasenfunktion geben.

Schmerzhafter Gang zur Toilette

Eine Blasenentzündung, medizinisch Zystitis genannt, macht sich bemerkbar mit einem unaufschiebbaren Drang zum Wasserlassen. Der Gang zur Toilette kann mit Schmerzen, Stechen und Brennen einhergehen. Oftmals finden nur ein paar Tröpfchen Urin den Weg durch die Harnröhre und nicht wie üblich ein richtiger Harnstrahl. Auch dumpfe Schmerzen im Unterleib sind möglich. Der Urin kann aufgrund einer krankhaften Zusammensetzung getrübt sein, andersartig riechen und sogar Blut enthalten. 

Hauptverursacher sind Bakterien

Üblicherweise handelt es sich bei der Blasenentzündung um eine durch Bakterien verursachte Infektion der Harnwege; Viren, Parasiten oder Pilze sind seltener als Auslöser zu finden. Die Keime gelangen meist von außen über die Harnröhre in die Blase und reizen dort die Blasenwand. Folge ist deren Entzündung. 

Urintests geben Auskunft über Nieren- und Blasenfunktion

Eine unbehandelte Blasenentzündung kann gefährlich werden. Ein einfacher Test kann Hinweise auf eine Erkrankung geben. Vorsorgetests für Erkrankungen der Harnwege sind frei verkäuflich im Handel erhältlich und bequem zuhause durchführbar. Der SOS Vorsorge-Urintest liefert ein schnelles und zuverlässiges Ergebnis über krankhafte Veränderungen.

Auch in Arztpraxen werden Schnelltests zum Nachweis von Bakterien im Urin durchgeführt. Für eine genaue Diagnose über die vorliegende Bakterienart legt der Arzt darüber hinaus Harnkulturen an, um ein passendes Antibiotikum für eine Therapie auswählen zu können.

Zusammensetzung des Urins liefert Hinweise auf eine Blasenentzündung

Hohe Konzentrationen weißer Blutkörperchen, auch Leukozyten genannt, deuten auf eine Entzündungsreaktion hin. Leukozyten gehören zu den Abwehrzellen und zeigen eine gesteigerte Aktivität des Immunsystems an.

Nitrit ist ein Stoffwechselprodukt der Bakterien und üblicherweise kein Bestandteil des Urins. Der Körper scheidet in geringen Mengen Nitrat über den Harn aus. Bei einer vorliegenden Blasenentzündung können die dafür verantwortlichen Bakterien dieses Nitrat in Nitrit umwandeln.

Was bedeuten Blut, Eiweiß oder Zucker im Urin?

Lässt sich mittels eines Teststreifens Blut im Urin nachweisen, können Erkrankungen des Urogenitaltraktes und der Niere dafür verantwortlich sein. In jedem Fall sind weitere ärztliche Untersuchungen für eine genaue Diagnose erforderlich.

Eine erhöhte Ausscheidung an Eiweiß bzw. Proteinen im Urin über die Nieren kann verschiedene Gründe haben. Die normale Ausscheidungsmenge liegt bei unter 30 Millilitern Eiweiß täglich. Eine nicht krankhafte so genannte Protein- oder Albuminurie kann in der Schwangerschaft oder nach körperlicher Überanstrengung auftreten. Ein krankhafter Eiweißverlust über den Harn tritt vorübergehend bei Fieber und anhaltend vor allem bei Nierenerkrankungen, Diabetes mellitus und Schwermetallvergiftungen auf.

Erhöhte Zuckermengen im Urin können ein Hinweis auf die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus sein. Der Körper scheidet im Normalfall unter 200 Milligramm Harnzucker pro Tag aus. Erst bei Überschreiten einer gewissen Menge an Blutzucker, lässt sich auch Zucker in relevanter Konzentration im Urin nachweisen. Wenn mittels Teststreifen ein erhöhter Harnzuckergehalt ermittelt wurde, bedarf es weiterer Untersuchungen, ob ein Diabetes zugrunde liegt.

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