Wie kann man Hämorrhoiden vorbeugen? Unbedingt Lebensstil optimieren

Lesezeit: 3 Min

Unser immer schnelllebiger und stressiger werdender Lebensstil trägt dazu bei, dass sich Hämorrhoiden zum Volksleiden entwickelt haben. Mit bewusster Ernährung, moderater Bewegung und guter Toilettenhygiene lässt sich vorbeugen.

Die richtige Ernährung hilft, Hämorrhoiden vorzubeugen. Achten Sie auf eine ballaststoffreiche Nahrung und ausreichend Flüssigkeit.

Die richtige Ernährung hilft, Hämorrhoiden vorzubeugen. Achten Sie auf eine ballaststoffreiche Nahrung und ausreichend Flüssigkeit.

Prävention mit einem gesunden, aktiven Lebensstil

Eine angeborene Bindegewebsschwäche kann die Entwicklung von Hämorrhoidalleiden begünstigen Bei entsprechender Neigung und durch die Hormonumstellung kommen Sie dadurch auch in der Schwangerschaft vermehrt zum Vorschein. Unseren persönlichen Lebensstil, können wir im Gegensatz dazu, sehr gut optimieren, indem wir auf Verhaltensweisen achten, die sich auf die beiden erwiesenen Hauptursachen der Enddarmerkrankung auswirken. Diese sind die Schwächung des Gewebes im Analkanal, welches die Hämorrhoiden umgibt und der erhöhte Blutfluss zu den Hämorrhoidalpolstern.

Lange „Sitzungen" mit starkem Pressen beim Stuhlgang, Abführmittelmissbrauch und chronischer Durchfall, Stehberufe und eine sitzende Lebensweise sowie das Älterwerden können die Schleimhaut, die die Hämorrhoiden hält, schwächen.

Übergewicht, Verstopfung, chronische Bronchitis, übermäßige körperliche Anstrengungen durch zum Beispiel schwere Arbeit und Kraftsport, langes Sitzen sowie weitere Sportarten, die den Bauchdruck erhöhen, führen zu einem erhöhten Blutfluss auf die Gefäßpolster.

Empfehlungen für einen gesunden Darmausgang

Anhand der aufgelisteten Ursachen und krankheitsfördernden Verhaltensweisen lassen sich entsprechende Vorsorgemaßnahmen ableiten:

Auf ballaststoffreiche Ernährung achten

Eine Kost mit reichlichen Ballaststoffen ist die Basis dafür, Verstopfung und Enddarmleiden vorzubeugen. Obst, Gemüse, Vollkornerzeugnisse, zuckerfreies Müsli, Kleie, Sesam und Leinsamen sorgen für einen geregelten Stuhlgang.

  • Ausreichend Trinken
    Gute zwei Liter pro Tag sind wichtig, um die Ballaststoffe ausreichend quellen zu lassen, damit keine Verstopfung entsteht und der Stuhl geschmeidig bleibt. Bevorzugen Sie zum Durstlöschen Wasser sowie ungesüßte Tees. Saftschorlen sollten Sie am besten nur zum Essen trinken.
  • Abführmittel vermeiden
    Versuchen Sie idealerweise Ihren Darm über ausreichend körperliche Aktivität, Ballaststoffe in der Nahrung und eine geregelte Flüssigkeitsaufnahme in Schwung zu halten. Abführmittel sollten nur in Notfällen, bei Kotstau oder medikamentenbedingter Verstopfung zur Anwendung kommen. Der Darm sollte möglichst selbst „arbeiten".
  • Körpergewicht kontrollieren
    Zuviel Körperfülle fördert Bewegungsmangel und Darmträgheit. Versuchen Sie langsam über eine energiereduzierte und fettarme Ernährung in Verbindung mit gesteigerter Bewegung überflüssige Kilos abzubauen.
  • Moderate Bewegung/aktiver Lebensstil
    Körperlich Aktivsein wirkt sich positiv auf die Verdauungsleistung aus. Dabei stehen Ausdauerprogramme wie Schwimmen, Radfahren, Walken, Wandern oder einfaches Spazierengehen im Vordergrund. Kraftsportarten, in denen viel Gewicht bewegt werden müssen, sind eher ungünstig wegen des hohen Bauchdrucks.
  • Richtige Toilettenhygiene
    Die empfindliche Pohaut freut sich nach dem Stuhlgang am meisten über eine schonende Reinigung ohne Seifenzusatz nur mit lauwarmem Wasser. Vermeiden Sie auch das Reiben mit hartem Klopapier. Eine ärztliche Empfehlung ist die Pflege des Afters mit gereinigtem Olivenöl aus der Apotheke, um diesen sensiblen Hautbereich gesund und elastisch zu halten.
  • Entspannte, nicht zu lange Toilettensitzungen
    Wichtig ist es, in Ruhe zur Toilette zu gehen und möglichst dann den Darm zu entleeren, wenn sich das „Gefühl zu müssen" einstellt. Aber dabei nicht zu lange auf dem WC verharren und den Stuhl nicht druckvoll auspressen.
  • Bei Symptomen rechtzeitig zum Arzt
    Beim Auftreten erster Anzeichen wie Jucken, Brennen, Druck oder Rötung gibt es die Chance auf völlige Genesung eines sich ankündigenden Analleidens. , Deshalb sollten Sie schnellstmöglich bereits zu diesem Zeitpunkt einen Facharzt aufsuchen. Warten Sie nicht zu lange aus falscher Scham!

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