Wann sollte man ein Abführmittel nehmen? Schnelle Hilfe bei Darmträgheit und Verstopfung

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Wenn sich der Darm nicht mehr von selbst entleeren will oder der Stuhlgang Schmerzen bereitet, schaffen Abführmittel Erleichterung. Als Notfallpräparate zur beschleunigten Stuhlentleerung sind sie nicht für den chronischen Gebrauch bestimmt.

Ein Völlegefühl und ein aufgeblähter Bauch sind Begleiterscheinungen einer Verstopfung. Abführmittel können Verstopfungen lösen und einer Darmträgheit entgegenwirken.

Ein Völlegefühl und ein aufgeblähter Bauch sind Begleiterscheinungen einer Verstopfung. Abführmittel können Verstopfungen lösen und einer Darmträgheit entgegenwirken.

Erlösung von bedrückenden Problemen

Abführmittel oder Laxantien - wie sie noch genannt werden - sind als Medizinprodukte und Arzneimittel mit dem Verwendungszweck erhältlich, Verstopfung zu lösen oder Darmträgheit entgegenzuwirken. Zum Abführen sind verschiedene Substanzen mit unterschiedlicher Wirkungsweise auf dem Markt.

Medizinisch sinnvoll werden Abführmittel eingesetzt ...

  • vor einer Untersuchung (Röntgendiagnose oder Darmspiegelung) oder vor einer Operation, bei der ein entleerter Darm nötig ist.
  • bei Patienten, die mit Medikamenten (z. B. Anti-Krebs-Mittel, Opioide, Psychopharmaka) behandelt werden, welche Verstopfung verursachen.
  • bei schmerzhaftem Stuhlgang, zum Beispiel bei Hämorrhoiden oder einer Analfissur.
  • bei anlagebedingter chronischer Obstipation.
  • bei langen Darmpassagezeiten von über 64 Stunden.
  • bei Verstopfung in der Schwangerschaft.
  • bei Patienten im Rollstuhl.

Wann spricht man von Verstopfung oder Obstipation?

Die Häufigkeit der Darmentleerung erfolgt ganz individuell. Die Richtwerte für normalen Stuhlgang reichen von drei Mal täglich bis zu mindestens dreimal pro Woche. Wird der Darm über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten weniger als dreimal pro Woche entleert, und ist der Stuhl dabei zu fest, handelt es sich um Verstopfung. Zur Stellung der Diagnose Obstipation muss zudem ständig starker Pressdruck aufgebracht werden sowie ein Gefühl der unvollständigen Entleerung oder der Blockierung am Darmausgang bestehen.

Nicht therapeutische Anwendungen von Abführmitteln

Laxantien werden durchaus von vielen Anwendern missbräuchlich oder auch überdosiert eingenommen. Dieser unbestimmungsgemäße Gebrauch erfolgt meist zur Gewichtsreduktion und Entschlackung.

Noch immer besteht der Irrglaube, dass man mit Abführmitteln abnehmen kann. Keineswegs purzeln damit überflüssige Körperfunde. Die missbräuchliche Verwendung und Überdosierung ist sogar gesundheitsgefährdend, denn sie verursacht Durchfälle. Der Körper verliert dabei Flüssigkeit und Mineralien. Störungen im Elektrolythaushalt sind die Folge, die sich als Kreislauf- und Muskelschwäche und gar einer Störung der Herzfunktion bemerkbar machen können.

Auch die Einleitung einer Fastenzeit mit so genannten salinischen Abführmitteln wie Glaubersalz oder Bittersalz kann ungewollte Nebenwirkungen zeigen. Nach Anwendung können durch die ausgelöste Darmspülung der Blutdruck abfallen, Muskelschwäche und Reflexausfälle auftreten. Unbedingt zu beachten sind auch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten wie Herz-Kreislaufmittel oder Antibiotika.

Wie erkennt man die korrekte Anwendung stimulierender Abführmittel?

Keinesfalls sollte Durchfall auftreten. Eine Diarrhö ist ein sicheres Signal für eine Überdosierung oder zu häufige Anwendung. Der Einsatz von Laxantien alle 2 bis 3 Tage sollte ausreichend sein.

Abführmittel sind in ihrer Anwendung nicht unbedenklich. Bei Daueranwendung ist bei vielen Abführmitteln ein Gewöhnungsprozess festzustellen. Oft ist dann eine Erhöhung der Dosis oder das Umstellen auf ein stärkeres Präparat erforderlich.

Geeignet für die Langzeitanwendung sind wasserbindende Substanzen wie Macrogol, die das durch die Nahrung aufgenommene Wasser im Darm halten. Damit erhöht sich der Wassergehalt des Stuhls. Harter Stuhl kann aufgeweicht und durch die Volumenzunahme die Ausscheidung beschleunigt werden.

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