Behandlung von Sodbrennen Von Medizinprodukten über Arzneimittel bis hin zu Operationen

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Der Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre reizt die empfindlichen Schleimhäute und verursacht Sodbrennen. Erstmaliges oder gelegentliches Auftreten kann mit Säurebindern und Säureblockern selbst behandelt werden. Bei dauerhaften Beschwerden ist es ratsam, sich von einem Arzt untersuchen zu lassen.

Pantoprazol kann bei der langfristigen Behandlung von häufigem Sodbrennen helfen. Bei gelegentlichem Sodbrennen sollte das Mittel nicht die erste Wahl sein.

Pantoprazol kann bei der langfristigen Behandlung von häufigem Sodbrennen helfen. Bei gelegentlichem Sodbrennen sollte das Mittel nicht die erste Wahl sein.

Antazida für den Akutfall

Der Effekt von säurebindenden Antazida beruht auf der Neutralisierung der Magensäure, die aus stark verdünnter Salzsäure besteht. Antazida bedeutet übersetzt „gegen Säure". Wie der Begriff Magensäure schon sagt, besteht im Magen ein saures Milieu, wofür positiv geladene Wasserstoffionen verantwortlich sind. Als Gegenspieler zum Neutralisieren der Säure kommt die Medikamentengruppe der Antazida zum Einsatz, die negativ geladene Bestandteile wie Carbonate enthalten. Es kommt somit im Magen zu einer Säure ausgleichenden basischen oder alkalischen Reaktion.

Antazida wirken nur kurz und sind für eine Dauermedikation weniger geeignet. Die Säureproduktion bleibt unberührt.

Sodbrennen-Blocker aus Algenextrakt

Bewährt haben sich Präparate aus Algenextrakten, so genannte Alginate, weil sie innerhalb weniger Minuten mit der Salzsäure im Magen reagieren und ein zähflüssiges Gel bilden.

Der Sodbrennen-Blocker DUAL von SOS ist ein Medizinprodukt auf Basis eines Braunalgenextraktes. Die Kautabletten bilden bei Kontakt mit der Magensäure eine neutrale Schutzschicht, die als Barriere auf dem sauren Mageninhalt liegt und deren Aufsteigen in die Speiseröhre verhindert. Das Alginat wird vom Körper nicht aufgenommen und unverändert wieder ausgeschieden. Zusätzlich dazu neutralisiert der SOS Sodbrennen-Blocker DUAL die Magensäure wie die oben beschriebenen Antazida.

H2-Blocker bei leichteren Beschwerden

Seit rund drei Jahrzehnten sind H2-Rezeptorenblocker zur Behandlung säurebedingter Erkrankungen auf dem Markt. Zum Verständnis ihres Wirkmechanismus sei erklärt, dass die Produktion von Magensäure über die Reizung von Rezeptoren mit dem körpereigenen Botenstoff Histamin in der Magenwand stimuliert wird. H2-Blocker besetzen diese Histamin-Rezeptoren ohne diese zu reizen und hemmen damit die Freisetzung von Magensäure. Die medizinischen Wirkstoffe Cimetidin, Ranitidin, Famotidin, Nizatidin und Roxatidin treten somit in Konkurrenz mit Histamin und gehören daher in die Gruppe der Antihistaminika. Sie sind stärker und länger wirksam als Antazida.

Medikamente zur vollständigen Hemmung der Säureproduktion

Während die Antihistaminika eine teilweise Rezeptorblockade erreichen, wird die Säureproduktion mit Protonenpumpeninhibitoren vollständig gehemmt. Zur Gruppe der Protonenpumpenhemmer gehören die Wirkstoffe Omeprazol, Pantoprazol, Esomeprazol, Lansoprazol und Rabeprazol. Diese Substanzen sind die effektivsten Medikamente für eine dauerhafte Anhebung des sauren Magenmilieus, d.h. des pH-Wertes. Durch die Medikamente wird die Säureproduktion gehemmt, das bedeutet, dass das Magenmilieu insgesamt basischer oder alkalischer wird. So entstehen Bedingungen, die angegriffene Schleimhäute besser regenerieren und Entzündungen abheilen lassen.

Manche Refluxpatienten benötigen eine Operation

Die moderne Medizin bietet Betroffenen mit chronischem Leiden Operationsmöglichkeiten, die zu neuer Lebensqualität führen. Über die jeweils geeignete Methode entscheidet der behandelnde Arzt.

Bei Dauerbeschwerden unbedingt den Arzt konsultieren

Wer über lange Zeit mit Sodbrennen und Magenschmerzen kämpft, sollte sich unbedingt untersuchen lassen. Eine chronische Einwirkung von Magensäure auf die empfindlichen Schleimhäute im Verdauungstrakt und in der Speiseröhre kann Langzeitschäden nach sich ziehen.

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